Russen töteten bereits 139 Kinder in der Ukraine

Lawrow warnt: NATO-„Friedenstruppen“ in Ukraine bedeuten Krieg mit Russland

Podcast titleEine Entsendung von NATO-Friedenstruppen in die Ukraine wird zu einem direkten Zusammenstoß mit Russland führen. Dies verkündete der russische Außenminister Sergei Lawrow während einer Rede am Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen.

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Lawrow warnt: NATO-„Friedenstruppen“ in Ukraine bedeuten Krieg

 

Chef der Volksrepublik Lugansk kündigt Referendum über Beitritt zu Russland an
Der Chef der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, hat bei einem Treffen mit ausländischen Journalisten am Sonntag ein Referendum über einen Beitritt zu Russland angekündigt.

„Ich glaube, demnächst wird auf dem Territorium der Republik ein Referendum stattfinden, bei dem das Volk sein absolutes Verfassungsrecht umsetzen und seine Meinung über einen Beitritt zur Russischen Föderation bekunden wird.“

Am Abend des 21. Februar hatte Russlands Präsident Wladimir Putin die Volksrepubliken Lugansk und Donezk als unabhängige Staaten anerkannt.

Russische Truppen haben bereits 139 Kinder in der Ukraine getötet
Nach Angaben des Amtes der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine haben die russischen Eindringlinge zum Stand vom Morgen des 27. März bereits 139 Kinder in der Ukraine getötet und 205 Kinder verletzt.
Die höchste Zahl der getöteten und verletzten Kinder ist im Gebiet Kyjiw – 65, Gebiet Charkiw – 45, Gebiet Donezk – 53, Gebiet Tschernihiw – 38, Gebiet Mykolajiw – 29, Gebiet Luhansk – 25, Gebiet Saporischschja – 19, Gebiet Cherson – 21, in der Hauptstadt – 16 , Gebiet Schytomyr – 15 und Gebiet Sumy – 14.
Am 25. März setzten russische Soldaten schwere Artillerie gegen das Dorf Welyka Oleksandriwka, Bezirk Beryslaw, Gebiet Cherson ein. Ein 4-jähriges Kind starb infolge des Beschusses.
Am 26. März wurden zwei Kinder bei einem feindlichen Beschuss von Melitopol in der Region Saporischschja verletzt.
Am 26. März eröffnete das russische Militär das Feuer auf Bojarka im Gebiet Kyjiw und verletzte dabei ein Kind.
Tägliche Bombenangriffe und Beschießungen beschädigten bereits 733 Bildungseinrichtungen. 74 von ihnen wurden komplett zerstört. Am schlimmsten ist die Lage in den Regionen Donezk, Charkiw, Mykolajiw, Sumy, Kyjiw, Cherson, Tschernihiw und in der Stadt Kyjiw.
Der russische Präsident Putin erklärte am 24. Februar der Ukraine den Krieg und startete eine umfassende Offensive.
Seitdem beschießen und zerstören russische Truppen wichtige Objekte der Infrastruktur und befeuern massiv Wohngebiete ukrainischer Städte und Gemeinden mit Artillerie, Mehrfachraketenwerfern und ballistischen Raketen.
Die Ukraine hat die Russische Föderation beim Internationalen Gerichtshof der Vereinten Nationen in Den Haag offiziell verklagt.

Russische Invasion: Gewaltsam fast 40.000 Ukrainer nach Russland verschleppt
Russische Invasoren hätten rund 40.000 Ukrainer gegen ihren Willen aus den umkämpften Gebieten entweder in die besetzten Regionen oder direkt nach Russland gebracht.
Dies teilte Iryna Wereschtschuk, Vizeministerpräsidentin und Ministerin für Reintegration der vorübergehend besetzten Gebiete mit.
„Russland schafft eine alternative „humanitäre Realität“ und versucht, eigene „Fluchtrouten“ für Einwohner von Mariupol in die Russische Föderation einzurichten. Es ist zu erwarten, dass sich die meisten Bürger weigern, sich auf dem Territorium des Aggressors zu „retten“. Russische Truppen bringen also Zivilisten gewaltsam in die besetzten Gebiete oder nach Russland. Es geht bereits um Zehntausende zwangsumgesiedelte Ukrainer“, betonte Wereschtschuk.
Sie machte zugleich deutlich, dass Russen die von der Ukraine geforderten Fluchtkorridore in jeder Hinsicht behindern.

Kampfverluste russischer Truppen steigen
Die Kampfverluste der russischen Truppen vom 24. Februar bis 27. März werden auf etwa 16.600 Menschen geschätzt.
Das gab der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook bekannt.
Der Feind verlor außerdem 582 Kampfpanzer, 1.664 gepanzerte Kampffahrzeuge, 294 Artilleriesysteme, 93 ehrfachraketenwerfer, 52 Luftabwehrsysteme, 121 Flugzeuge, 127 Hubschrauber, 1.144 Kraftfahrzeuge, 7 Schiffe / Boote, 73 Tanks mit Treib- und Schmierstoffen, 56 Drohnen, 21 spezielle Fahrzeuge und 4 Raketenlafetten.

Stadt Trostjanez im Nordosten der Ukraine von russischen Truppen befreit
Die 93. Brigade „Cholodnyj Jar“ hat mit Hilfe der Territorialen Verteidigung und Partisanen die Stadt Trostjanez in der Region Sumy von russischen Besatzungstruppen befreit.
Das gab die Brigade auf Facebook bekannt. Nach Angaben wurde die „Eliteeinheit“ der russischen Armee, Kantemirovskaya Panzerdivision, zurückgedrängt. An den ersten Tagen der Kämpfe um Trostjanez und Ochtyrka wurde die Kommandozentrale mit Offizieren der 96. Aufklärungsbrigade zerstört, heißt es.
Die russische Armee floh aus Trostjanez und ließ Waffen, Technik und Munition, so die Meldung.

Ukrainische Verteidiger befreiten Wilchiwka bei Charkiw
Ukrainische Verteidiger befreiten das wenige Kilometer von Charkiw entfernte Dorf Wilchiwka, wo sie etwa 70 Eindringlinge töteten und 27 gefangen nahmen.
Das teilten im Telegram die Kommandeure der Batailloneko, mit.
„Unsere Einheit hat während einer Offensivoperation das Dorf Wilchiwka befreit. Etwa 70 Eindringlinge, 3 Militärmaschinen vernichtet, Trophäen ein Kommando- und Stabsfahrzeug und einen gepanzerten, amphibischen Truppentransporter MT-LB erbeutet und 27 Invasoren gefangen genommen“, heißt es in der Mitteilung.

Vier Raketen wurden vom weißrussischen Territorium aus abgefeuert
Das ukrainische Militär hat gestern Abend gegen 21.00 Uhr drei Raketen im Luftraum von Wolhynien abgeschossen.
Sie wurden vom weißrussischen Hoheitsgebiet aus auf die Ukraine abgefeuert. Dies erklärte der Leiter der Wolhynien Jurij Pohulyayko in seinem Telegramm-Kanal am Samstag, den 26. März.
Er stellte fest, dass die russischen Besatzer insgesamt vier Raketen abfeuerten. Drei von ihnen wurden jedoch von der Flugabwehr in der Region Wolhynien abgeschossen.
Er betonte, dass alle Raketen vom Territorium der Republik Belarus (Weißrußland) aus abgeschossen wurden.

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