Massaker an Zivilisten

Kriegsgreuel erinnern an die Verbrechen der Roten Armee

Die Bilder aus den zurückgewonnenen Gebieten der Ukraine lassen Ungutes darüber erahnen, was in anderen von Rußland besetzten Regionen der Ukraine geschehen sein kann und erinnern an die Greueltaten, die insbesondere von Rotarmisten beim Vormarsch auf Berlin an Millionen Deutschen zu Ende des 2. Weltkrieges begangen wurden und deren Erinnerung in frappanter Weise von einem Kartell aus Politik und Medien behindert wird.

Insbesondere im von russischen Eindringlingen befreiten Butscha wurde ein Massengrab entdeckt, in dem rund 300 Menschen begraben wurden.
Dutzende von Leichen liegen auf den Straßen, einige davon mit gefesselten Händen hinter dem Rücken.
Ratspräsident Charles Michel und der Hohe Vertreter der Europäischen Union, Josep Borrell, seien schockiert über brutale Morde an Zivilisten im Vorort von Kyjiw. Sie würden die Untersuchung von Kriegsverbrechen der russischen Armee in der Ukraine unterstützen.
Dies teilten sie via Twitter mit.
Er sei „erschüttert“ über die Bilder. Die EU werde beim Sammeln von notwendigen Beweisen helfen, um die Verantwortlichen vor internationale Gerichte stellen zu können, schrieb der Hohe Vertreter.
EU-Ratspräsident Charles Michel schrieb im Onlinedienst Twitter: „Schockiert über Gräueltaten der russischen Armee in der befreiten Region Kyjiw“. Brüssel werde bei der „Sammlung der notwendigen Beweise für die Verfolgung vor internationalen Gerichten“ helfen, versicherte er.
„Weitere EU-Sanktionen und Unterstützung sind auf dem Weg. Ruhm der Ukraine“, fügte der EU-Ratspräsident hinzu.
Zuvor hatte Außenminister Dmytro Kuleba nach massenhafter Ermordung von Zivilisten in Butscha und anderen Städten in der Nähe von Kyjiw vonseiten Russen die G7-Staaten aufgefordert, sofort neue verheerende Sanktionen gegen Russland zu verhängen.

Die ukrainische Delegation bei der OSZE initiierte jetzt eine Sondersitzung des Ständigen Rates der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im Zusammenhang mit Massakern und Folterungen an der Zivilbevölkerung durch russische Truppen in der Region Kyjiw, insbesondere in Butscha.
Dies meldet Ukrinform unter Berufung auf die Ständige Vertretung der Ukraine bei internationalen Organisationen in Wien.
„Wir haben den polnischen Vorsitz aufgefordert, eine Sondersitzung des Ständigen Rates der OSZE im Zusammenhang mit Massakern und Folterungen vonseiten russischer Soldaten in den Städten und Dörfern der Region Kyjiw, insbesondere in Butscha, einzuberufen“, so der Gesprächspartner.
Wie Ukrinform berichtete, hätten die ukrainischen Verteidiger die Region Kyjiw von Eindringlingen befreit. In den befreiten Städten und Dörfern wurde Massenmord an Zivilisten durch Russen registriert.
Man hat insbesondere im von russischen Eindringlingen befreiten Butscha ein Massengrab entdeckt, in dem rund 300 Menschen begraben wurden, einige davon mit gefesselten Händen hinter dem Rücken.

Russland bestreitet Greueltaten und fordert Sitzung des UN-Sicherheitsrates wegen des angeblichen Butscha-Massakers
„Angesichts der eklatanten Provokation durch ukrainische Radikale in Butscha hat Russland für Montagnachmittag, den 4. April, die Einberufung einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates gefordert“, teilte der Erste Stellvertreter des Ständigen Vertreters der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen Dmitri Poljanski in seinem persönlichen Telegram-Blog mit:
„Entlarven wir die ukrainischen Provokateure und ihre westlichen Gönner in aller Öffentlichkeit“, fügte er hinzu.
In Butscha, einem Vorort von Kiew, wurden erst drei Tage nach dem russischen Abzug mehr als ein Dutzend Leichen getöteter Zivilisten gefilmt.
Der Westen beschuldigt ohne jegliche Untersuchung bereits die russische Seite, dort Kriegsverbrechen begangen zu haben und kündigt demzufolge noch weitere, schärfere Sanktionen gegen Russland an.
Russland hat jede Verantwortlichkeit für ein Massaker an der Zivilbevölkerung in der ukrainischen Stadt Butscha von sich gewiesen.

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