Ampullen mit Nervengas Sarin gefunden

Ukrainischer Generalstab aktualisiert Kampfverluste russischer Truppen – mehr als 20.000

Die Kampfverluste der russischen Truppen vom 24. Februar bis 17. April werden auf etwa 20.300 Menschen geschätzt.
Das gab der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook bekannt.
Der russische Gegner verlor außerdem 773 Kampfpanzer, 2.002 gepanzerte Kampffahrzeuge, 376 Artilleriesysteme, 127 Mehrfachraketenwerfer, 66 Luftabwehrsysteme, 165 Flugzeuge, 146 Hubschrauber, 1.471 Kraftfahrzeuge, 8 Schiffe / Boote, 76 Tanks mit Treib- und Schmierstoffen, 148 Drohnen, 27 spezielle Fahrzeuge und 4 Raketenlafetten.
Die Angaben werden ständig aktualisiert. Die Berechnung wird durch die hohe Intensität der Kampfhandlungen erschwert.
Am 24. Februar erklärte der russische Präsident Wladimir Putin eine umfassende Invasion der Ukraine. In der Ukraine wurde das Kriegsrecht verhängt und die allgemeine Mobilisierung ausgerufen. Das Land wehrt sich gegen die Eindringlinge ab.
Die Europäische Union (EU), die USA und andere Länder haben harte Sanktionen gegen das Aggressor-Land verhängt.

In einem befreiten Dorf in Region Sumy Ampullen mit Nervengas Sarin gefunden
Im Dorf Bilka in der Region Sumy sind nach einem Rückzug der russischen Truppen Reste der chemischen Kampfstoffe gefunden worden.
Das sind Ampullen mit Sarin und anderen Stoffen, sagte der Bürgermeister der Stadt Trostjanez, Juri Bowa, gegenüber dem Ukrainischen Radio. Derzeit beschäftige sich damit der Sicherheitsdienst der Ukraine SBU. „Vielleicht wollten sie diese chemische Kampfstoffe gegen Kyjiw oder Poltawa oder gegen andere Städte einsetzen“, so der Bürgermeister.
Nach seinen Worten verminten die Besatzer in der Stadt Trostjanez Friedhöfen, Parken, administrative Gebäuden. Eine Gruppe der Soldaten und eine des Katastrophenschuldienstes räumen Minen in der Stadt täglich.

Rußland verlegt weiter Truppen in Ukraine – Landung von Meer aus möglich
Russland verlagere weiter seine Truppen aus den Regionen Kursk, Brjansk und Woronesh in die Ukraine. Es könnte auch die Einheiten der 810. und 155. separaten Marineinfanteriebrigaden auf eine Marineoperation zur Landung vorbereiten.
In den Einheiten der Invasoren unmittelbar an der Kampflinie wachse die Unzufriedenheit. Der moralische und psychologische Zustand des Feindes bleibe niedrig. Das russische Militär beschwere sich ständig darüber, dass es keine Rotation gebe. Man beschwere auch über Technik, die ständig kaputt geht, über Qualität des gelieferten Kraftstoffs und Ernährung.
Richtung Wolhynien und Polissja waren keine gegnerischen Aktivitäten zu verzeichnen. Weißrussische Einheiten an der ukrainisch-weißrussischen Grenze Richtung Wolhynien und Polissja in den Regionen Brest und Grodno seien weiter im Einsatz.
In Richtung Siwersk bleibt in den Regionen Tschernihiw und Sumy Wahrscheinlichkeit von Raketenangriffen und dem Artilleriebeschuss vom Territorium der Russischen Föderation aus auf zivile und militärische Infrastrukturobjekte bestehen.
Richtung Sloboshansk sei die Situation unverändert. Invasoren blockieren weiter Stadtteile von Charkiw. Sie beschießen weiter die Stadtviertel.

Rußland greift weiter Mariupol und den Hafen an.
Richtung Piwdennyj Buh konzentriert sich der Feind auf die Festhaltung vin früher eingenommenen Positionen.
In den vorigen 24 Stunden wurden in den Regionen Donezk und Luhansk 10 feindliche Angriffe abgewehrt. Zerstört wurden 15 Panzer, 24 gepanzerte Fahrzeuge und 10 Fahrzeuge, 3 Artilleriesysteme des Feides.
Binnen eines Tages wurden ein Flugzeug, 5 Hubschrauber, 5 Drohnen und 6 Marschflugkörper abgeschossen.
Russland könne auch Einheiten der 810. und 155. separaten Marineinfanteriebrigaden auf eine Marineoperation zur Landung vorbereiten.
In den vorübergehend besetzten Gebieten plündere das russische Militär weiter. Diese Handlungen werden vom Kommando willkommen geheißen, so der Generalstab.

Pentagon bestätigt Versenkung von Raketenkreuzer „Moskwa“ durch ukrainische Raketen
Der russische Raketenkreuzer „Moskwa“ ist von zwei ukrainischen Antischiffsraketen vom Typ „Neptun“ getroffen worden. Nach einer Detonation ist das Flaggschiff der Schwarzmeerflotte gesunken.
Das bestätigte ein hochrangiger Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am Freitag mit, berichtet CNN. Das ukrainische Militär gab am 13. April bekannt, dass der Raketenkreuzer von „Neptun“-Raketen getroffen wurde.
Die „Moskwa“ war am Donnerstag gesunken, nachdem sie schwer beschädigt worden war.
Moskau räumte keinen Angriff ein und behauptete zunächst, ein Feuer habe Munition an Bord zur Detonation gebracht.
Die Besatzung habe sich retten können.
Eine ukrainische Militärsprecherin erklärte dagegen, dass die Besatzung – etwa 500 Mann – entgegen der russischen Darstellung nicht gerettet werden konnte.
Die russische Seite hatte mitgeteilt, dass die „Moskwa“ in Richtung eines Hafens abgeschleppt worden sei.
Sie habe aber im Sturm ihr „Gleichgewicht“ verloren und sei bei starkem Seegang untergegangen.
Wetterexperten widersprechen der Darstellung: Es habe keinen Sturm gegeben.

Raketenangriff auf eine Waffenfabrik
Bei einem Raketenangriff auf einen Rüstungskomplex nahe Kiew wurden nach Angaben eines Reporters der Nachrichtenagentur AFP eine Werkstatt und ein Verwaltungsgebäude zerstört. In der Fabrik nahe dem internationalen Flughafen werden laut der Website des staatlichen Rüstungskonzerns Ukroboronprom „Neptun“-Raketen hergestellt, die gegen die „Moskwa“ zum Einsatz gekommen sind.

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