Putins Propaganda

Russen stürmen pausenlos Stahlwerk Asowstahl in Mariupol

Die Propaganda des russischen Machthabers Wladimir Putin funktioniert perfekt – für alle seine Anhänger, die leichtgläubig alles verdrängen und ins Gegenteil verkehren, was von seinem Despotismus bekannt ist.
In seinem Land wird mit harten Vorgabe dafür gesorgt, wie man bestimmte Dinge bezeichnen darf und wie nicht.
Gewiß – auch uns beschäftigt  der Drang zum Maulkorb immer wieder die Gerichte, aber gerne wird so getan, als sei das bei uns noch viel schlimmer und Putin schürt natürlich über seine Propaganda auch diese Sicht der Dinge.
So bringen nicht etwa die russischen Invasoren Tod und Verderben über die Ukraine, sondern die Waffenimporte des Westens sind schuld daran, wenn sich ein Volk gegen die Unterdückung durch einen faschistoiden Despoten wehrt und sich ihm nicht zu Füßen legt.
Ausgerechnet in Deutschland, das unter sowjetischen Gräueln am Ende des 2. Weltkrieges und noch lange danach zu leiden hatte, biedern sich besonders oft nicht nur aus dem Lager der Ewiggestrigen die verklärten Linken, sondern auch die nach dem „starken Mann“ lechzenden Rechten wie die Lemminge an.

Daß Putin reihenweise seine Widersacher beseitigen oder in Straflager schicken ließ, wird zumindest ignoriert, wenn nicht sogar akzeptiert.
Rußland führt einen Krieg, der im eigenen Land nicht als solcher bezeichnet werden darf und stellt „Falsch“aussagen unter harte Strafen.
Falsche Worte können jahrelange Straflager nach sich ziehen.
Warum wohl bejubeln die ehemaligen Sopwjetrepubliken und Staaten des Warschauer Paktes die Invasion Putins nicht wie seine deutschen Anhänger, sondern unterstützen aus ihren Arsenalen die Ukraine mit teils schweren Waffen?
Wie naiv muß man denn sein, wenn man der Parole Lenins folgt, auch noch den Strick zu lefern, an dem man aufgehängt werden kann?
Der Sowjetstern prangt nach wie vor nicht nur auf den Spitzen der Kremltürme – für jedermann sichtbar.

Russen stürmen pausenlos Stahlwerk Asowstahl in Mariupol - Podoljak

Tarnen und Täuschen ist eine altbekannte Kriegslist
Wer erinnert sich nicht zuletzt an die Ankündigung Putins wenige Tage vor dem Einmarsch in die Ukraine, die Truppen des als Manöver getarnten Aufmarschs würden zurückgezogen und niemand plane einen Angriff?
Wa ist mit den Dutzendweise zugesagten freien Fluchtkorridoren, in die dann von Putins Truppen hineingeschossen wurde?
Was wurde aus denen, die sich aus Angst über die Fluchtkorridore in von Russen besetzten Gebieten zu retten glaubten?
Jetzt postilierte Putin, das Stahlwerk Asowstahl in Mariupol würde nicht angegriffen.
Die dort verschanzten ukrainischen Soldaten sollten sich ergeben oder ausgehungert werden.
Das klang insofern logisch, als ein intaktes Stahlwerk ja Putin nur nützlich sein konnte.
Doch auch das war nichts als „Tarnen und Täuschen“ – wie es schon mit der Unterstützung der russophilen Freischärler in den Provinzen des Dombaß begann.
Die russischen Truppen greifen gerade jetzt das Stahlwerk Asowstahl in Mariupol pausenlos an, ein Ort, wo sich die Soldaten und Zivilisten befinden.
Das gab der Berater des Leiters des ukrainischen Präsidialbüros, Mychailo Podoljak, auf Twitter.
Trotzt des Osterfestes werfen die Russen schwere Bomben ab, beschießen mit Artillerie und ziehen Personal und Technik für einen Angriff zusammen.
„Wer hat denn einen Befehl gegeben, “nicht zu stürmen“?“, schrieb er.
Podoljak zufolge muss Russland über Reste seines Ansehens nachdenken und drei „Mariupol-Schritte“ machen.
Das seien eine reale Ostern-Waffenruhe, eine Einrichtung des humanitären Korridors für Zivilisten und eine Zustimmung auf eine „Sonderrunde der Verhandlungen“ für eine Evakuierung oder einen Austausch der ukrainischen Soldaten.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.